Donnerstag, 28. Juli 2016

Hubschrauber

So langsam erlauben es die Temperaturen ja wieder, sich etwas mehr zu bewegen - nicht dass die Mausbeere sich durch die Sommerhitze davon hätte abhalten lassen :-) Wenn die Dame es für angebracht hält, zieht sie nämlich ihr Sportprogramm gnadenlos durch - vermutlich ist es unnötig zu sagen, dass diese Momente grundsätzlich NICHT mit den Physiotherapiestunden zusammenfallen.
Heute möchte ich mal die neueste Fitness-Übung unseres Töchterchens vorstellen, die wir auf den eigentlich alles umschreibenden Namen "Hubschrauber" getauft haben. Diese sehr raumgreifende körperliche Betätigung stellt mal wieder einen neuen Entwicklungsschritt dar, was uns natürlich hoch erfreut - naja, zumindest die meiste Zeit über. Kommt die kleine Diva nämlich beim morgendlichen Kuscheln im Bett auf die Idee, dass es an der Zeit für den Hubschrauber wäre, ist das spätestens dann nicht mehr komisch, wenn man mit Schmackes ein Knie ins Gesicht gerammt bekommt. Aber genug der elterlichen Befindlichkeit, hier ist die junge Dame in Action:


So halbwegs zum Thema der steigenden Mobilität passt auch die neue Marotte der Mausbeere, sich gerne mal als "Torwächterin" zu betätigen. In unser Wohnzimmer kommt definitiv nicht mehr jede komische  Gestalt hinein:
Wer begehrt Einlass?
DU kommst hier nicht durch!

Montag, 25. Juli 2016

Summerfun

Bei den aktuellen Temperaturen fühlt sich das Gehirn irgendwie ziemlich breiig an, so dass ich mich zur Zeit gar nicht in der Lage sehe, über irgendwelche komplizierten oder umfangreichen Themen zu schreiben. Von daher gibt es heute im Beeren-Blog etwas leichtere Kost in Form ein paar schöner, sommerlicher Bilder, die vielleicht den einen oder anderen Beeren-Fan erfreuen mögen. Die Mausbeere war gestern nämlich zu einer Geburtstagsparty anlässlich des zweiten Wiegenfestes eines kleinen Freundes eingeladen. Nach einem kurzen Nickerchen - fest verkrallt mit Teilen einer eroberten Ritterburg, überhaupt scheint die Dame gestern ein Faible für Jungs-Spielzeug entdeckt zu haben - ging es raus in den Garten, wo die Beere so richtig Spaß hatte. Dass die modebewusste, kleine Diva sich zu diesem Anlass besonders aufgebrezelt hat, versteht sich ja von selbst:
So, erst noch ein kleines Power-Napping...
Und jetzt: PROST GEBURTSTAGSKIND!!!
Nicht blöd gucken, Schwung geben, Papa!!!
Ja, so ist es fein!
Was ist das denn für ein putziges Zeug...
Panierte Speck-Füßchen.
Und am Ende eines schönen Nachmittages ist die Mausbeere dann mit reicher Beute heimgekehrt:

Mama sagt, der Ferrari fährt sich so leicht...

Mittwoch, 20. Juli 2016

Beastmode

American-Football-affine Beeren-Fans mögen den Begriff "Beastmode" vielleicht als Bezeichnung für den Zustand kennen, in den sich der Spieler Marshawn Lynch manchmal begibt. Der ist nämlich dafür bekannt sich durch nichts und niemanden aufzuhalten zu lassen, wenn er gedenkt, den Ball in die Endzone zu tragen.
Ganz ähnliches Verhalten zeigt die Mausbeere ja gerne mal, wenn sie besonders scharf auf irgendwelche Dinge wie Flasche, Spucktuch oder regelmäßig wechselnde Lieblingsspielzeuge ist. Aktuelles Objekt höchster Begierde ist ihr Holz-Gestell, das man auf der Krabbeldecke über dem Kind platzieren kann und an dem diverse Dinge zum Befummeln herumbaumeln. Dieses Gestell hat sie eigentlich schon viele Jahre und es steht meistens brav in einer Ecke des Wohnzimmers, außer wir Eltern hielten es für angebracht, es mal über das Beeren-Kind zu stellen.
Lieblingsspielzeuge in Parkposition
Neuerdings scheinen die von den Großen vorgegebenen Gestell-Spielzeiten der jungen Diva nicht mehr auszureichen. Da wird sich mit enormer Kraftanstrengung durchs komplette Wohnzimmer in einer Mischung aus Rollen, Schubbern und Krabbeln gearbeitet und dann das Holzteil aus seiner - eigentlich recht stabil verkanteten - Parkposition herausgeholt. Aufhalten kann die Beere dabei nichts und auch das arme Rentier Gustav wird gnadenlos umgenietet, wenn die Dame erstmal im "Beastmode" ist:


Da kann man als Eltern doch gerne mal das Gefühl, vollkommen überflüssig zu sein - insbesondere, wenn das Gestell auch noch als Barrikade in der Wohnzimmertür platziert wird:

So, hier dürfte wirklich KEINER mehr durchkommen!
Ebenfalls völlig überflüssig waren wir Beeren-Eltern übrigens auch gestern Abend, an dem die junge Dame sich mit ihrer Spezialbabysitterin Jana amüsiert hat. Davon wurden wir während unseres Kino-Besuches auch durch diese geniale Foto-Kollage informiert, die wir den treuen Beeren-Fans nicht vorenthalten wollen:
Mama und Papa können ruhig noch etwas wegbleiben, wir haben Spaß!

Sonntag, 17. Juli 2016

Urlaubsmitbringsel

Die Knabberpost-Hauptsaison scheint beendet zu sein, da die lieben Urlauber langsam alle wieder zu Hause eingetrudelt sind. Dafür durfte sich die Mausbeere über einen Schwung Urlaubsmitbringsel freuen, die mittlerweile den Weg zu ihr gefunden haben.

Von Großtante Hanni und Großonkel Dieter gab es aus dem Ostsee-Urlaub einen lustigen Tintenfisch, den die Mausbeere erstmal aus dem gestreiften Papier befreien musste. Anfangs konnte sie sich nicht so recht entscheiden, ob nicht eigentlich doch das Papier interessanter war...

Mal gucken, ob man ein Geschenk auch so aufbekommt...
Hey, da gucken ganz viele Arme raus!
Ich erzähle Dir jetzt mal ein Geheimis.
Neeee, WIR verraten nichts!
Aber der lustige Geselle überzeugte dann doch mit ein paar etwas Kraken-untypischen Fähigkeiten, die die junge Diva in ihren Bann gezogen haben:
Hey, können Tintenfische denn klettern?
Egal, ich stups Dich mal an!
Auch Oma Rita hatte von Borkum etwas für die ganze Familie mitgebracht. Das meiste natürlich für das Enkeltöchterchen:
Fette Beute von Borkum an Land gezogen.
Besonders gefallen der Mausbeere die kleinen orangen Tierchen - ein Igel und eine Spinne - die sich erstmal sehr interessant anfühlen und dann auch noch leuchten, wenn man sie auf den Boden pfeffert oder fest drückt. Mittlerweile funktionieren sie nur noch gelegentlich, so viel wurden sie schon "bearbeitet", aber in dem folgenden Video sieht man, wie fasziniert die Dame davon ist - da lässt sie schonmal das Handy Handy sein ;-)

Mittwoch, 13. Juli 2016

So tun, als ob

Seit einigen Wochen tut die Mausbeere nun schon so, als ob sie gar kein Tracheostoma hätte. Wie bereits erwähnt, kommt sie absolut super rund um die Uhr mit den Tracheostoma-Käppchen klar, die die Trachealkanüle komplett verschließen. Das hat zur Folge, dass die Dame komplett durch Mund und Nase atmet - ebenso wie Leute ohne Tracheostoma. Unserer Meinung nach hat das einige Vorteile gegenüber dem Sprechventil, da die eingeatmete Luft auf natürlichem Wege durch die Nase gefiltert und angefeuchtet wird und somit der Einsatz der feuchten Nase in der Nacht überflüssig wird, bei der ja komplett durch die Trachealkanüle ein- und ausgeatmet wird. Dabei besteht ja zum einen der Nachteil, dass man des öfteren Sekret absaugen muss, zum anderen fehlt bei der Atmung per feuchter Nase der natürliche Druck auf den Lungen (auch Peep genannt), der ein vernünftiges Abhusten von Sekret ermöglicht. Wenn also keine Gründe wie angestrengte Atmung oder gar Verkrampfung der Rachenmuskulatur dagegensprechen, bevorzugen wir auf jeden Fall diese natürlichste Form der Atmung.
Jetzt war es leider so, dass die am Freitag schon beginnende Erkältung sich übers Wochenende noch so richtig entwickelt hat und das Beerchen sich mit leichtem Fieber und ordentlich viel Rotz herumplagen musste. Am Montag war es immer noch nicht besser und das Kind sichtlich unzufrieden, weswegen wir erstmal zum Kinderarzt gefahren sind. Der musste der Dame leider wieder mal ein Antibiotikum verordnen, da zu der Erkältung noch ein bakterieller Infekt gekommen ist. Das Mittel hat zum Glück recht schnell angeschlagen und das Fieber war am Abend schon wieder verschwunden, was die allgemeine Stimmung des Beerchens deutlich verbessert hat. Die üblichen Erkältungsbeschwerden wie Nasenrotz und Husten brauchen natürlich ein paar Tage, bis sie wieder besser sind und wie üblich benötigt die Dame in solchen Fällen eine Winzigkeit Sauerstoff. Interessanterweise ist trotz des vielen Schleims im Beeren-Näschen die Atmung durch selbiges nicht großartig behindert, weswegen nichts gegen die weitere Verwendung der Tracheostoma-Käppchen spricht. Jetzt stellte sich nur die Frage, wie wir den Sauerstoff ins Kind bekommen sollten, da wir die oben genannten Vorteile gerade jetzt, wo vernünftiges Husten extrem wichtig ist, nicht durch die Verwendung von Sprechventil oder feuchter Nase, an die man ja den Sauerstoff einfach anschließen kann, wieder verlieren wollten. Dazu wollten wir der Beere erst wie in Prä-Tracheostoma-Zeiten ein kleines Schläuchlein in die Nase schieben, was sie sich jetzt allerdings überhaupt nicht mehr gefallen lassen hat. Also haben wir der Beere eine stinknormale Sauerstoffbrille verpasst, wie sie bei Leuten ohne Tracheostoma Verwendung findet und die wir glücklicherweise noch zu Hause vorrätig hatten. Diese hat sie zum Glück auch recht schnell akzeptiert, und sich ohne besonders viel Gegenwehr auch noch zwei der süßen Herzchen-Pflaster auf die Bäckchen kleben lassen, die der Papa damals in mühevoller Massenproduktion ausgeschnippelt hatte und von denen wir immer noch reichlich vorrätig hatten (interessanterweise waren diese Pflaster ja gerade erst im Rahmen unseres Blogparaden-Beitrages zum Thema "Irgendwie anders" thematisiert worden).
Sauerstoffbrille und Tracheostoma-Käppchen
Obwohl die Dame früher diese Herzchen-Pflaster dauerhaft ohne Probleme vertragen hat, zeigten sich nun nach nur einer Nacht dauerhaft rote Flecken (in Herzchen-Form) auf den Bäckchen. Keine Ahnung, ob die Haut der Mausbeere empfindlicher geworden ist, oder ob der Kleber einfach schon zu alt war und "umgekippt" ist - jedenfalls haben wir für die folgenden Sauerstoffgaben eine andere Befestigungsmöglichkeit überlegt. Der Schlauch wurde jetzt hinter den beiden Beeren-Öhrchen entlang geführt und unter dem Kinn mit einer dafür vorgesehenen Schlaufe fixiert, was sich die Dame erstaunlicherweise auch gefallen lassen hat. Dazu mag es auch hilfreich gewesen sein, dass wir die beiden Nasenhörnchen, die sie etwas genervt hatten, abgeschnitten haben, so dass der Sauerstoff nun aus einem großflächigen Loch aus dem Schlauch herauskommt. Glücklicherweise benötigt die Beere das Zeug nur im Schlaf, denn im Wachszustand würde diese Konstruktion vermutlich nicht besonders lange halten:
Eine etwas bequemere Befestigungsart.
Für das gelegentliche Nachmittagsnickerchen, oder kurz vorm Schlafengehen am Abend genügt meistens auch schon, das lose Ende des Sauerstoffschlauches irgendwie vor die Beeren-Nase zu legen bzw. zu hängen und die Zufuhr etwas mehr aufzudrehen. Mit dieser "Sauerstoffdusche" kommt auch noch genug an, um eine vernünftige Sättigung zu gewährleisten:
Sauerstoffdusche...
...mit interessanter Befestigung.
Der einzige Fall, in dem wir bei dieser Erkältung wirklich noch die Trachealkanüle benutzt haben, war die Inhalation von Medikamenten per Dosieraerosol (also diese Püster, die man z.B. öfter bei Asthmatikern sieht), denn das Zeugs soll ja wirklich direkt in die Lunge kommen. Die Feuchtinhalation mit Kochsalz zur Befeuchtung der Atemwege erfolgte allerdings wieder "obenrum", denn auch dem verschnupften Näschen tut ja etwas Meeresklima durchaus gut:
Inhalieren ist ja sooooo langweilig, da muss ich mal telefonieren...

Samstag, 9. Juli 2016

Quel malaise!

Dass die Fußball-EM am Sonntag nun leider ohne deutsche Beteiligung stattfindet, liegt definitiv nicht an mangelnder Unterstützung von Seiten der Mausbeere. Am Halbfinaltag hat die Dame schon im Bett gleich nach dem Aufwachen mit dem Anfeuern mit ihren Klatsch-Stangen begonnen:
Halb-FINAAAAALE!!!
Nach einem wohl dosierten Nickerchen am frühen Abend, ist die bereits in Fan-Kluft aufgebrezelte Beere dann gerade noch rechtzeitig aufgewacht, um vor dem Spiel noch die ordnungsgemäße Bereitstellung des Anfeuerungs-Materials zu überwachen:
Fühlt sich gut an!
Und dann ging es auch schon los, wobei die Mausbeere wirklich vollen Körpereinsatz gezeigt hat - gegen Ende des Spiels allerdings eher in Richtung Tür, das Elend wollte sie dann wohl doch nicht mehr mit ansehen ;-)
Schwung geholt...
...und mit Papa zusammen geklatscht!
Und jetzt KICK!!!
NEEEEIIIN, nicht Du, Du oller Franzose!!! Ich hau ab...
Die Dame hatte tatsächlich das komplette Spiel im wachen Zustand miterlebt - ebenso wie das in die Wäsche pfeffern der Fan-Outfits, die ja nun morgen leider nicht mehr zum Einsatz kommen werden:
Wird für diese EM nicht mehr benötigt...
Am Freitag haben wir es uns dann bei einem kleinen Stadtbummel gutgehen lassen und die Mausbeere hat wieder mal tatkräftig an Omas Leckereien (Keks und etwas Kirschgrütze, natürlich nur die Sauce) mitgegessen. Es ist wirklich schön zu sehen, wie viel Freude ihr das zur Zeit bereitet!
Keks essen kann ich schon selber...
Mmmmmhhh, Kirschen sind auch nicht übel!
Gib Küsschen!!!
Leider endete dann auch der Freitag nicht so schön, denn am Abend begann das arme Beerchen plötzlich zu husten. Die Nacht über zeigte sich dann schon, dass sie sich wohl wirklich eine Erkältung eingefangen hat und auch heute hat sie immer mal mit nervigen Hustenanfällen zu tun. Ansonsten ist die Stimmung aber - trotz mangelnder Chance auf den EM-Titel - beerenhaft sonnig :-)

Mittwoch, 6. Juli 2016

Filmfestival der Gaumenfreuden

Für diesen Beitrag empfehlen wir, etwas Knabbergebäck und kühle Getränke bereitzustellen, denn es folgt eine Kurzfilmserie einiger Ess- bzw. Trinkversuche der Mausbeere in den vergangenen Tagen ;-)

Vorneweg möchte ich erstmal ein neues Trinkutensil vorstellen, dass wir jetzt ausprobiert haben und mit dem die junge Dame sehr viel Freude hat. Es handelt sich dabei um kleine Trinkbecher von Medela (die Firma stellt auch den guten alten Habermann-Sauger her, der treuen Beeren-Fans vielleicht noch ein Begriff ist), die eigentlich dazu gedacht ist, gestillten Säuglingen vorübergehend etwas Milch oder Medikamente verabreichen kann.
Kleine Mini-Becher für große Fütter-Versuche
Der Vorteil dieser Becher ist zuerst mal der Rand, den man gut in die Lippen "einhaken" kann, was sich die Mausbeere sehr gut gefallen lässt. Außerdem ist das kleine Gefäß schön handlich und man kann damit die winzigen Mengen, die die Dame in den Mund bekommen kann, ohne sich zu verschlucken, sehr gut dosieren. Das absolute Highlight ist eigentlich immer Milch, aber in dem folgenden Video genießt die kleine Feinschmeckerin etwas verdünnten Gemüsebrei:



Zum Thema Milch holen wir ein etwas älteres Video aus der Mottenkiste, das eigentlich mal unter dem Titel "Milch macht müde Mausbeeren munter" veröffentlicht werden sollte und schon vor einigen Monaten (also weit vor dem Gaumenspaltverschluss) aufgenommen wurde. Darin hat die junge Dame diebische Freude, Milch aus einem Becherchen zu schlürfen und diese dabei kräftig aufzuschäumen:


Ebenfalls heiß begehrt ist nach wie vor die gute alte Nuckelflasche, mit der man mittels Breisauger auch etwas dickflüssigere Nahrung ins Kind befördern kann. Kommt eine solche Flasche ins Blickfeld der Mausbeere, verfällt sie in einen regelrechten "Beastmode" und ist kaum noch zu bändigen, bis sie das Objekt ihrer Begierde endlich zu fassen bekommt. Bei unseren Trainings-Sitzungen mit der Nuckelflasche steuert die Dame mittlerweile übrigens sehr schön mit eindeutigen Gesten, was sie möchte. War der Schluck etwas groß und muss erstmal in Ruhe heruntergeschluckt werden, schiebt sie die Flasche weg und kaut ein wenig. Wenn es dann weitergehen darf, wird das wahlweise durch aufsperren der Schnute oder heranziehen mit der Hand signalisiert. Außerdem haben wir jetzt zum ersten Mal ein richtiges Saugen am Nuckel bemerkt, das mit Gaumenspalte ja überhaupt nicht möglich war, da der benötigte Unterdruck im Mund nicht aufgebaut werden konnte. Das folgende Video hat, denke ich, alles gerade Beschriebene sehr gut eingefangen:

 

Aber auch etwas festere Dinge wie Kekse oder auch Cracker werden mitunter mit Genuss verzehrt. Dabei wird manchmal für längere Zeit ein kompletter Mund voll Krümelpampe toleriert, ohne dass es zu einem Würgereiz kommt, was ja früher immer das größte Problem war. Wir vermuten mal, dass die Gaumenspalte eher zu einer solchen Reizung geführt hat und der Spalt-Verschluss der Mausbeere einfach ein besseres "Mundgefühl" beschert. Natürlich muss sich die ganze Muskulatur noch weiter einspielen und der Mundraum an etwas "Masse" gewöhnen.
Das folgende Video könnte auch den Titel "Think big" tragen, denn die Madame gibt sich eindeutig nicht mit dem kleinen Crackerstück zufrieden, dass die Mama ihr gerade kredenzt. Warum auch, wenn man doch ein viel größeres Stück haben kann?


Und da dieser Blogbeitrag ja ein Filmfestival angekündigt hat, wird auch die aktuellste Knabberpostkarte, die von Monika aus Hamburg abgeschickt wurde, in bewegten Bildern präsentiert:


Wer so fleißige Essversuche unternimmt, muss natürlich gut auf seine Zähne achten und so steht selbstverständlich auch bei der Mausbeere regelmäßige Zahnpflege auf dem Programm. Eigentlich gehört das Zähneputzen nicht unbedingt zu den Lieblingsbeschäftigungen der jungen Dame, aber in letzter Zeit scheint sie im Allgemeinen früher extrem unbeliebte Körperpflege unglaublich lustig zu finden! Konnte man ihr früher aufgrund heftiger Beschwerde nur schwerlich die Haare kämmen, muss man nun aufpassen, dass einem das Kind nicht vor Lachen vom Schoß hüpft. Ähnlich verhält es sich auch beim Bürsten der Zähne - da kann man im wahrsten Sinne des Wortes von einem Zahnpastalächeln sprechen:



Disclaimer:
So ambitioniert die Versuche der jungen Dame auch aussehen mögen, im Endeffekt landet zur Zeit doch in der Regel nicht mehr als ein Appetithäppchen oder Amuse-Gueule im Kind. Dabei beschreibt letzterer Ausdruck, den man frei mit "Gaumenfreude" übersetzen kann, gar nicht so schlecht die Ziele, die wir zur Zeit verfolgen. Wir möchten bei der Mausbeere (nach langer Zeit der absoluten Antipathie gegen Nahrungsmittel jeglicher Art) in erster Linie Spaß am Essen und an verschiedenen Geschmäckern vermitteln und ihre Akzeptanz unterschiedlicher Konsistenzen im Mund erhöhen. Sobald wir merken, dass es ihr zu viel wird - wie sie ja sehr deutlich zeigen kann - hören wir auf, damit sie nicht eine neue Antipathie gegen das Ess-Training aufbaut. Natürlich muss sich ihre ganze Muskulatur ja erst an die Koordination beim Schlucken gewöhnen und so hoffen wir, dass die verputzten Mengen mit der Zeit auch größer werden.