Montag, 5. Dezember 2016

Hausbau ist Männersache

Diese Aussage trifft im Zeitalter der Emanzipation in der Regel natürlich nicht zu, aber in unserem Fall waren die Damen der Familie bereits mit der Grundsteinlegung unseres Bauprojektes leicht überfordert. In diesem Jahr sollte es in der Adventszeit wieder ein schönes Hexenhäuschen für uns geben, wobei wir uns diesmal für ein Fertighaus skandinavischer Bauart entschieden haben.
An einem Nachmittag wollten die Mausbeere und ich uns dann fleißig ans Werk begeben und zumindest schon einmal den Rohbau zimmern. Der Papa sollte dann am Abend eigentlich nur noch das Aufhübschen des Häuschens mit jeder Menge leckerer Süßigkeiten vornehmen.
Aber leider hatten wir die Rechnung ohne unser absolut grottiges Talent im Häuser bauen gemacht, denn obwohl ich mit Hilfe der Mausbeere einen sehr schönen Zuckerguss aus Puderzucker, Eiweiß und Zitronensaft angerührt hatte, wollten die Wände einfach nicht zusammenhalten.
Nach mehreren Versuchen haben wir uns zwecks Schonung des Nervenkostüms von der Baustelle zurückgezogen und so sah sich der arme Papa nach Feierabend mit einer Bauruine auf dem Küchentisch konfrontiert. Aber ein Profi wie er lässt sich ja so schnell durch nichts aus der Ruhe bringen und so konnten wir uns im späteren Verlauf des Abends dann doch noch über ein schönes, Hexenhäuschen freuen!
Ein Schneebesen und Puderzucker...
...damit kann man Zuckerguss anrühren.
Hmmm Mama, ich weiß nicht...
...da sollte doch besser ein Profi ran!
Lass das mal den Papa machen,...
...der Papa macht das gut!
So noch fix verziert...
...und fertig ist das Hexenhäuschen, das diesmal sogar Bewohner hat!
Das stellt sogar die kritische Mausbeere zufrieden ;-)

Donnerstag, 1. Dezember 2016

Die Weihnachtszeit beginnt

Leider ist das Beerchen ihre fibrösen, grippösen Anwandlungen noch immer nicht final losgeworden, daher ist sie momentan noch immer vom Kindergarten beurlaubt. Trotzdem ist die junge Dame schon wieder deutlich besser zugange als noch vor einigen Tagen (manchmal gibt es schon geradezu eskalierende Schübe von guter Laune), nur geht Vorsicht in diesem Falle noch vor.

So können halt die Mausbeerenmama und das Beerchen mal wieder unter der Woche ausschlafen, und die beginnende Adventszeit gemeinsam zu Hause begehen. Heute morgen wurden beide auch von einer neuen, temporär bei uns lebenden Mitbewohnerin vor dem Wasserkocher überrascht:
Hallo! Wer bist Du denn?
Die kleinere junge Dame auf dem Foto haben wir auf den Namen "Belle" getauft, sie ist eine Weihnachtselfe, und sie passt ganz genau auf, wie sich das Beerchen in der Weihnachtszeit so benimmt. Jede Nacht fliegt sie zurück zum Nordpol und berichtet ihrem Boss von den guten Taten und fiesen Streichen (letztgenannte kommen aber so gut wie nie vor) der Beere. Am nächsten Morgen, noch etwas mit Jetlag, weiß die Guteste nicht mehr wo sie den letzten Tag gesessen hat, und sucht sich einfach ein neues Plätzchen in der Wohnung. Morgens heißt es für die Familie also immer zuerst einmal auf Entdeckungsreise gehen, wo sich Belle denn heute niedergelassen hat und ihrer Spionagetätigkeit für die gute Sache nachgeht.
Treue Blogleser dürfen sich also über die Adventszeit hinweg auf die kommenden Mausbeere-sucht-und-findet-Belle-die-Weichnachtselfe-Bilder freuen.

Die Idee ist übrigens nicht auf unserem eigenen Mist gewachsen, sondern stammt aus Amerika, von wo aus ich sie von meiner Dienstreise dorthin mitgebracht hatte. Die beschriebene Geschichte stammt aus dem Kinderbuch "The Elf on the Shelf" (zu deutsch: "Der/die Elf(e) auf dem Regal").
Selbst dort ist das noch recht neu, daher ist der Untertitel "A Christmas Tradition" schon noch mit einem starken Augenzwinkern zu sehen. Erdacht von einem Mutter-/Tochter-Autorengespann um die Kinder in der Weihnachtszeit ein bisschen besser im Griff zu haben ("Seid lieb" Denkt daran dass Eure Elfe alles sieht was ihr tut!"), trotzdem ist die Idee und insbesondere die Gestaltung des Buchs wirklich charmant.

Lustig ist noch, dass es im Prinzip nur eine einzige Regel gibt, was die Kinder mit der Weihnachtselfe nicht machen dürfen: Nicht anfassen! Sonst verfliegt nämlich die Magie der Elfe und sie kann dem Weihnachtsmann nichts von den guten Taten berichten. Für unser spezielles Beerchen wurde aber auch eine ganz spezielle und robuste Elfe ausgesucht, mit der ich extra im Vorfeld geklärt habe, dass auch mal ein bisschen ruppigeres Verhalten total OK ist. Belle ist, wie ich auch, Adrenalinjunkie, nur während ich Achterbahnen mag, findet sie Loopings mit dem Schlittengespann des Chefs ganz toll. Daher wissen wir, dass, auch nach dem folgenden Bild, Belle immer noch sehr gerne ihrem Chef vom guten Betragen der Beere berichten wird, was hoffentlich in vielen schönen Geschenken münden wird.
Yeah! Überschlag! Nochmal!!!

Montag, 28. November 2016

Grippe und Co.

Die arme Mausbeere wird seit knapp einer Woche von Viren verschiedenster Art geplagt. Zugegeben, zum Teil ist dies aber in Form der alljährlichen Grippeimpfung auch selbst verschuldet gewesen. Die junge Dame hatte schon einen leichten Infekt der oberen Atemwege, als wir letzten Dienstag den Impftermin hatten. Laut Arzt sprach aber nichts dagegen, die Impfung trotzdem durchzuführen, da das Beerchen ansonsten topfit war. Die beiden darauffolgenden Tage hatte sie schon mit einer Art Mini-Grippe zu tun und hat infolge dessen auch auf den Besuch ihres geliebten Kindergartens verzichtet. Am Freitag ging es ihr wieder soweit gut, dass wir es für vertretbar hielten, sie ihre Pflichten als Kindergartenkind wahrzunehmen zu lassen. So gut war diese Entscheidung aber leider nicht, denn am Mittag erwartete uns anstatt des gewohnten euphorischen Energiebündels ein schlafendes Beerchen, dem es schon zu dem Zeitpunkt nicht so hundertprozentig gut zu gehen schien. Nachdem sie sich am Nachmittag und Abend zweimal heftig erbrochen hatte (abends sogar mit seeeehr leichter Schonkost), kletterte auch die Temperatur in den fiebrigen Bereich. Am Wochenende folgte dann ein ständiges Auf und Ab der Körpertemperatur und damit einher gingen Phasen des Gronauschen Gesundheitsschläfchens im Wechsel mit der normalen sonnigen Beeren-Laune.
Temperatur hoch
Temperatur runter
Heute Morgen haben wir dann erstmal den Leibarzt der Mausbeerenkönigin konsultiert, der einen Virusinfekt festgestellt hat. Außer Fieber in Schach halten, das Beerchen gut beobachten und bei Bedarf wieder in die Praxis kommen, kann man zur Zeit also leider nicht machen, um ihren Zustand zu verbessern.
Die Frage, ob der Zeitpunkt für die Grippeimpfung nicht doch etwas ungünstig war, stellen wir uns schon, da die Mausbeere ansonsten ja nie so heftige Nachwirkungen auf eine Impfung hatte. Allerdings kommt der Infekt ja jetzt nicht von der Impfung selbst, aber die Kombination mit dem in jedem Kindergarten allgegenwärtigen Virencocktail ist schon nochmal eine andere Herausforderung fürs Immunsystem, so dass wir vermutlich doch nichts hätten anders machen können.

Sonntag, 20. November 2016

Kindergartenknabberpost

Die Mausbeere scheint sich unter den anderen Kindern im Kindergarten mittlerweile sehr großer Beliebtheit zu erfreuen. Dass es sogar in den anderen Gruppen echte Beeren-Fans gibt, haben wir letzte Woche durch eine unglaublich liebe Geste erfahren dürfen. Es kam nämlich ein Kind extra zu Besuch in den Gruppenraum der Schmetterlinge, um dem Beerchen eine selbstgebastelte Weihnachtskarte zu überreichen, natürlich nicht ohne ihr ausführlich zu erklären, was alles darauf zu sehen ist. Dieses tolle Geschenk kam dann selbstverständlich im Kindergartenrucksack mit nach Hause und bekommt einen Ehrenplatz in der Knabberpostkartensammlung!
Eigens für mich gemachte Knabberpost - wirklich exquisit!
Ein absolut toller Nebeneffekt des regelmäßigen Kindergartenbesuches ist auch immer wieder die exorbitant gute Laune der jungen Dame, die in den letzten Monaten irgendwie nochmal einen richtigen Powerboost erhalten hat! Außerdem scheint im Kindergarten auch hochprozentiges Quasselwasser ausgeschenkt zu werden, denn die Mausbeere quatscht in letzter Zeit buchstäblich ganze Romane (auch wenn wir noch nicht ganz rausbekommen haben, in welcher Sprache). Das führt auch gerne mal zu Erheiterung, wenn sie im absolut passenden Moment irgendeinen "Kommentar" vom Stapel lässt. Als ihre alten Herrschaften sich neulich abends mal einen Film gegönnt haben, intonierte sie an einer hochspannenden stelle plötzlich ein lautstarkes "Uiuiuiuiui!" - ein Kommentar, der passender nicht hätte sein können ;-) Im folgenden Video liefert das Beeren-Kind eine kleine Kostprobe ihres Repertoires:

Mittwoch, 16. November 2016

Spielewelt in Bielefeld '16

Yeah! Es war mal wieder "Spielewelt in Bielefeld".
An die Würfel, fertig, los! Mal gucken was sich so getan hat…
Nachdem wir nach unserem Besuch im letzten Jahr einen Blogbeitrag geschrieben haben, in dem wir uns auch über die Schwierigkeiten mit der Barrierefreiheit ausgelassen haben, mit denen Eltern mit Kinderwagen, Rollifahrer, oder generell Menschen mit Einschränkungen bei einem Besuch konfrontiert werden könnten, haben wir seinerzeit eine nette Rückmeldung des Veranstalters bekommen. Wer dies nochmal nachlesen möchte, dem seien die Kommentare unter dem alten Beitrag empfohlen.
Was man schon damals merkte war auch beim Besuch der diesjährigen Veranstaltung zu spüren, nämlich dass es dem Veranstalter ehrlich am Herzen lag die Spielewelt in genau dieser Richtung zu verbessern. Es liegt in der Natur der Sache liegen (oder mag der Betriebsblindheit geschuldet sein), dass man auf der eigenen Veranstaltung nicht alle ganz speziellen Bedürfnisse im Blick hat. Daher kann ein Blick von außen auch einmal sehr hilfreich sein.
Und es hatten sich wirklich einige signifikante Punkte gebessert, was uns wirklich baff gemacht hat, dass wir es geschafft haben mit einem kleinen Blog eine solche Veranstaltung mitbeeinflussen zu können. Zuvordererst gab es einen eigenen Wickelraum den das Beerchen gleich mehrfach in Anspruch genommen hat.
Der eigens reservierte "Wickelraum". Privatsphäre und fließend Wasser. Top!
Es wurde sogar ein ganzer Verlag an eine geeignetere Stelle in einem anderen Saal umquartiert um den Rundgang um den großen Saal nicht so sehr zu verstopfen. Auf der Webseite gab es eigens einen neuen Hinweis zur Barrierefreiheit, und man merkte dass das Thema auf der Veranstaltung einfach präsenter als im Vorjahr war. Michael von der Spielwiese hat sich mehrfach bei uns erkundigt wie unser Eindruck der Veranstaltung ist und ob alles OK ist. Keine Sorge, alle Daumen hoch, ganz vielen lieben Dank!!! Wir werden sehr gerne wiederkommen!

Gespielt wurde natürlich auch jede Menge, am Samstag nur Mausbeerenfamilien-intern, am Sonntag kam unsere tolle Spielerunde mit, wir hatten an beiden Tagen echt einen Riesenspaß.
Unter anderem hieraus kann man sich etwas ausleihen. Das ist mal eine Auswahl die einen neidisch macht!
Not Alone
Kleines taktisches Psychoduell. Hat uns so gut gefallen dass wir es erworben haben.
Trickerion – Meister der Magie
Definitiv unsere Entdeckung dieser Veranstaltung. Genial thematisches Expertenspiel um Bühnenmagier. Hier der Stadtplan.
Trickerion – Meister der Magie
Die eigene Werkstatt. Alles sehr komplex, aber wir haben es gekauft um bald tiefer einzusteigen.
World Monuments
Unspektakulär zu zweit.
Dr. Eureka
Saucool! Spaß garantiert beim physischen "Umschütten" der Chemikalien.
Glüx
Müsste man nochmal spielen nachdem man die Regeln korrekt(!) gelesen hätte. 
Kerala – Der Weg der Elefanten
Schönes Material, einfaches Konzept. Gut.
Roll for the Galaxy
Mit Würfeln eine galaktische Zivilisation errichten. Dauert bis man es kapiert, dann aber genial!
BANG!
DAS Partyspiel für 5+ Spieler! War aber auch zu viert schon lustig. BANG! Fehlschuss! Ich trink ein Bier! ;-)
Imhotep
War nominiert zum Spiel des Jahres. Funktioniert aus Erfahrung besser mit mehreren Leuten. Zu zweit nur so la la.
Wie immer hat das Beerchen sich großartig betragen und eine Ausdauer an den Tag gelegt, die man so sicherlich nicht von jedem Kind erwarten kann.
Lecker Sonnenhexe* aus Broom Service – Das Kartenspiel!
Lecker Kaffee!
Lecker Tisch, leckere Laune!
Selbst am Abend, als wir uns auswärts noch ein kleines Goodie gegönnt haben, obwohl wir beim Spielen am Sonntag ganz lecker von unserer Freundin Jenny verpflegt wurden, hat Beerchen sich noch ganz toll im Kinderstuhl aufgesetzt um nach Mamas Handy zu schnappen.
Immer noch voller Energie beim Nach-Vorne-Beugen!
Da darf man anschließend auch mal chillen!
(*) Klarstellung: Für dieses Foto wurden de facto keine Sonnenhexenkarten angesabbert die uns nicht gehörten. Beerchen setzte zwar an diese spezielle Sonnenhexe als ihr Eigentum zu markieren, die Mausbeerenmama war aber außerhalb des Bildbereichs immer erfolgreich einsatzbereit die letztendliche Durchführung des Beerchenplans zu verhindern. ;-)

Mittwoch, 9. November 2016

Essen oder spielen?

Seit die Gaumenspalte der Mausbeere verschlossen wurde, macht die junge Dame ja bekanntlich ganz tolle Fortschritte beim Essen. Sie verschluckt sich kaum noch und kann auch mit etwas stückigeren Konsistenzen im Mund umgehen - allein die Menge, die sie pro Fütterversuch schafft, hat sich noch nicht nennenswert gesteigert. Vermutlich ist die Nahrungsaufnahme für sie mehr eine nette Spielerei, denn ihr Magen füllt sich ja quasi seit Geburt durch Zauber- (oder eher Mama-, Papa-, Oma- oder sonstirgendeine) -Hand über die Magensonde. Der nächste Schritt wäre vermutlich, mal die Menge der sondierten Nahrung zu reduzieren, damit die Mausbeere ein Hungergefühl entwickeln kann und dadurch den Anreiz bekommt, mehr zu essen. Allerdings haben wir uns an diesen Schritt noch nicht wirklich herangewagt.
Zur Unterstützung dieses Vorganges gibt es ja verschiedene Sondenentwöhnungsprogramme, die man zum Beispiel im Rahmen eines stationären Aufenthaltes in speziellen Kliniken durchführen kann. Eine andere Möglichkeit bietet das Netcoaching-Programm von notube, von dem ich schon immer mal gelesen hatte. Man führt dabei die Sondenentwöhnung selbst zu Hause durch, steht aber via Internet in ständigem Kontakt zu Ärzten und Therapeuten, die einem mit Rat und Tat zur Seite stehen und die Fortschritte überwachen. Letzten Samstag fand nicht weit von uns entfernt ein sogenanntes Spieleessen von notube statt, also im Prinzip eine Informations- und Kennenlernveranstaltung, an der wir aus Neugierde einfach mal teilgenommen haben. Es war eine Therapeutin angereist, bei der wir zuerst ein Einzelgespräch hatten, bevor es dann zum eigentlichen Spieleessen ging. Das Ganze war im Prinzip wie ein großes Picknick, bei dem alle teilnehmenden Familien auf Decken oder Handtüchern verschiedene Nahrungsmittel ausgebreitet hatten, von denen die Kinder dann je nach Interesse und Möglichkeiten probieren oder einfach damit herumspielen konnten. Die Therapeutin hat dabei alle beobachtet und hier und da ein paar Tipps gegeben. Hier sind mal ein paar Impressionen von der Mausbeere beim Spieleessen:
Die Therapeutin war von der Mausbeere wirklich sehr angetan, da sie ja definitiv sehr großes Interesse an Nahrungsmitteln, Gefäßen und Fläschchen zeigt, was bei von Geburt an sondenernährten Kindern bei Weitem keine Selbstverständlichkeit ist. Unser Töchterchen ist ihrer Einschätzung nach die ideale Kandidatin für das Netcoaching-Programm, so dass wir schwer am überlegen sind, ob wir teilnehmen. Das kostet schon auch eine Stange Geld, wird aber unter Umständen auch von der Krankenkasse übernommen. Auch über den Zeitpunkt, wann wir denn starten würden, sind wir uns noch nicht so ganz im Klaren, da unser Alltag ja gerade durch den Kindergartenbesuch komplett neu sortiert wurde. Von daher sind wir nicht ganz sicher, ob es klug ist jetzt gleich schon wieder ein neues Projekt zu starten. Naja, aber wir müssen ja nicht Hals über Kopf entscheiden und können noch etwas drüber schlafen.

Wie sehr die Mausbeere mittlerweile am Essen interessiert ist, hat sie uns gleich noch am selben Abend höchst eindrucksvoll demonstriert. Treue Beeren-Fans wissen ja bestimmt, dass die junge Dame Anstrengungen wie zum Beispiel das Aufsetzen nur für ganz besonders reizvolle Lockmittel unternimmt. Dass ein solches Lockmittel nun gerade ein Löffel mit Brei ist, erstaunt und erfreut uns doch über alle Maße!


Gegen das aktuelle Schmuddelwetter mit Schnee und Regen möchte ich noch ein paar wunderschöne Herbstimpressionen von letzter Woche nachreichen, als der November sich nochmal von seiner schönsten Seite gezeigt hat:
Und auch die neueste Knabberpostkarte mit zwei schrägen Vögeln von Oma Rita soll natürlich nicht unerwähnt bleiben:
Mampf!

Donnerstag, 3. November 2016

Unerwünschte Auszeit

Leider nimmt sich die Mausbeere dieser Tage (mal wieder) eine unfreiwillige Auszeit von ihren Kindergartenpflichten. Mal abgesehen davon, dass eine Erkältung immer blöd, nervig und in meinen Augen vollkommen unnütz ist, ist es auch wirklich schade, dass das Beerchen nicht in den Kindergarten gehen kann. Der Alltag dort spielt sich nämlich mehr und mehr ein und unser Töchterchen ist mittlerweile so richtig "angekommen". Jeden Tag wird mir von neuen schönen Erlebnissen mit den anderen Kindern berichtet, die einem schon vom Zuhören richtig Freude bereiten. Zum Beispiel warten einige Kinder schon immer ganz ungeduldig darauf, dass die Mausbeere mit Frühstücken fertig ist und ihre obligatorische, frische Windel bekommen hat. Dann wird nämlich ganz sorgfältig und liebevoll der Spielteppich hergerichtet und die Lieblingsspielzeuge für sie bereit gestellt. Das alles passiert ohne Intervention der Erzieherinnen, das machen die Spielgefährten ganz von alleine. Das absolute Highlight war übrigens, als die Kinder ganz von alleine für das Beerchen die eigentlich immer heiß umkämpfte Schaukel reserviert hatten! Dazu hatten sie diese schon gleich mit der gemütlichen Wolldecke ausgelegt, damit es die Dame auch bequem und schön warm hat - das nenne ich doch mal Integration, wie sie sein soll!

Eine leckere Knabberpostkarte schmeckt aber auch trotz Husten, Schnupfen, Heiserkeit und so hat sich die junge Dame mit Genuss über das neueste Stück in ihrer Sammlung hergemacht. Über diese Karte von Ramona haben wir uns übrigens ganz besonders gefreut, da wir schon lange nichts mehr von ihr gehört hatten, also: Ganz herzlichen Dank und liebe Grüße!
Wie könnte ich das vergessen ;-)