Mittwoch, 22. Februar 2017

Die nächste Fahrt geht vorwärts!

Treue Beeren-Fans bemerken (und bemängeln) in letzter Zeit ja einen etwas spärlichen Nachschub an neuen Beiträgen hier im Blog. Das liegt definitiv nicht an einem Mangel von niedlichen Geschichten oder tollen Entwicklungsfortschritten unserer jungen Dame, sondern ist eher einer allgemeinen, elterlichen Schreibfaulheit zuzurechnen, die uns in letzter Zeit befallen hat. Also, definitiv kein Grund zur Sorge!
Diese Schreibfaulheit ist auch Schuld daran, dass der tolle Geh-Trainer, der der Mausbeere im Kindergarten fast von Beginn an zur Verfügung steht, noch nicht erwähnt worden ist. Da das Beeren-Kind hiermit aber gerade in den letzten Tagen unglaublich tolle Fortschritte macht, will ich diesen Missstand umgehend beheben.
Der Geh-Trainer soll die Mausbeere dabei unterstützen, die richtigen Bewegungen für das Laufen zu erlernen. Anders als beim guten, alten Steh-Trainer, den wir seit Jahren zu Hause haben und der lediglich dabei hilft, das Gewicht auf die Füße zu verlagern, kann sie sich im Geh-Trainer nach Belieben selbst fortbewegen (wenn sie die Technik erstmal raus hat). Ganz ähnliche Gefährte gibt es auch für Babys, die ihre ersten Schritte machen sollen, ohne dass ständig ein Erwachsener festhält und auch die Mausbeere hatte bei der Physiotherapie schonmal in so einem "Gehfrei" Platz genommen. Allerdings ist das Gerät, das die Beere nun zur Verfügung hat wesentlich größer und stabiler - eben ihren körperlichen Ausmaßen angemessen:
Da das Teil an sich schon recht raumgreifend ist und schon eine große Fläche für die ersten Gehversuche nötig ist, haben wir das gute Stück gleich für den Kindergarten beantragt, wo die junge Dame im großen Eingangsbereich jede Menge Platz zur Verfügung hat.
Die junge Diva hatte eigentlich auch recht schnell raus, was sie mit ihren Beinchen so anstellen muss, um sich fortzubewegen, allerdings gingen die Fahrten in der ersten Zeit meistens rückwärts! Dieses Phänomen beobachtet man wohl bei vielen Kindern - vermutlich ist der Bewegungsablauf rückwärts wohl einfacher.


Nach dem das Beerchen die Technik des Rückwärtsfahrens mehr und mehr perfektioniert hat und mittlerweile wirklich schnell unterwegs ist, hat sie in den letzten Tagen immer öfter ein paar Schrittchen vorwärts geschafft. Mit ein Bisschen Training können sich Kinder und Betreuerinnen auf das eine oder andere Wettrennen mit der jungen Dame freuen ;-)


Die folgende Knabberpostkarte von Maike mit den netten Schwalenberger Nachtwächtern hat einen kleinen Umweg über Hamburg hinter sich, so dass die junge Dame bestimmt noch etwas Hamburger Aroma daran schmecken konnte:
Schmeckt nicht nach Schwalenberg, ich bin verwirrt...

Mittwoch, 15. Februar 2017

Fensterkunst

Die Mausbeere erlebt ja mittlerweile einen (fast) ganz normalen Kindergartenalltag. Sie hat Spaß, zofft sich mit anderen Kindern um bestimmte Spielzeuge und sogar die erste, zarte Kindergartenliebe bahnt sich bereits an. Es gibt einen charmanten, jungen Mann in ihrer Gruppe, der ihr regelmäßig Handküsse auf die Glücksflosse gibt und letzten Freitag wurde sie sogar mit einem zärtlichen Küsschen auf die Wange ins Wochenende verabschiedet! Wir Eltern sind gespannt und höchst wachsam, wie sich das Ganze weiter entwickelt ;-)

Heute hat die junge Dame aktiv zur Verschönerung des Gruppenraumes beigetragen. Stilsicher mit einem Künstlerkittel bekleidet hat sie mit bunter Farbe hat sie einen Handabdruck an die Fensterscheibe gezaubert. Obwohl Farbe ja eindeutig dem Ekelkram zuzurechnen ist, hatte unsere kleine Diva sogar Spaß bei der Prozedur und hätte am liebsten die ganze Fensterscheibe mit Handabdrücken zugepatscht.
Das Ergebnis kann sich doch auf jeden Fall sehen lassen:

Dienstag, 7. Februar 2017

ROFLCOPTER

Der Mausbeere geht es nach wie vor absolut blendend und ab morgen wird sie wieder ihre täglichen Pflichten als Kindergartenkind aufnehmen. Nach der Entlassung aus dem Krankenhaus hatten wir ihrem Immunsystem noch eine Woche Schonfrist gewährt, bevor es wieder mit dem im Kindergarten allgegenwärtigen Virencocktail konfrontiert wird. Von der guten Laune und Energie, die sie zur Zeit an den Tag legt, ist ein wenig "Zucht und Ordnung" allerdings längst mal wieder überfällig ;-) Besonderen Spaß machen ihr natürlich - wie eh und je - die wilden Action-Einlagen mit dem Papa, wie folgendes Video zeigt:


Wer gerade immer noch rätselt, was es mit dem seltsamen Titel dieses Beitrags auf sich hat, möge gerne hier, in diesem Wikipedia-Artikel zu einigen "Vokabeln" aus dem Netzjargon schmökern. Mit diesem Grundwissen, wird der Titel in Zusammenhang mit dem Grinse-Hubschrauber der jungen Dame in obigem Video vielleicht tatsächlich ein wenig lustig ;-)

In einer kleinen Ruhepause zwischen Lachanfällen und Action-Einlagen konnte die Mausbeere dann auch die süße Knabberpostkarte genießen, die Oma Rita ihr einfach mal so als kleinen Snack für zwischendurch zugeschickt hatte:
Ein Mäuse-Snack für zwischendurch <8O~

Donnerstag, 2. Februar 2017

@home

Mit noch einem weiteren Tag Verspätung (aus reiner Vorsicht, da die junge Dame immer noch ein Spürchen Sauerstoff brauchte) sind wir nun gestern endlich aus der Klinik entlassen worden und das Beerchen hat sich erstmal hingebungsvoll auf dem heimischen Spielteppich gefläzt:
Zu Hause spielt es sich doch am schönsten!
Irgendwie war die vergangene Woche schon seltsam, denn obwohl wir ja nun wirklich über zwei Jahre nicht mehr in dieser Klinik eingecheckt hatten , war es doch, als wenn wir gar nicht weg gewesen waren. Auf der Station war noch alles beim Alten, nur ein Großteil der Ärzte hatte mittlerweile gewechselt, weshalb es vielleicht auch ganz gut war, dass sich die junge Dame mal wieder in Erinnerung gebracht hat, auch wenn der Anlass dafür für unseren Geschmack ruhig etwas weniger dramatisch hätte sein dürfen (denn der letzte stationär behandlungsbedürftige Atemwegsinfekt liegt sogar schon gut dreieinhalb Jahre zurück) - ein simpler Mückenstich hätte ja schließlich auch gereicht.
Es war übrigens gar nicht so verkehrt, dass wir nicht schon am Dienstagmorgen entlassen wurden, denn dann wäre die Mausbeere nicht in den Genuss eines Besuchs von Klinik-Clown "Klarabella" gekommen, die am Nachmittag auf der Station vorbeigeschaut hat. Das Beeren-Kind war total fasziniert von der lustig geschminkten Klarabella und hatte jede Menge Spaß am gemeinsamen Musizieren.
ICH will die Ukulele spielen!
Du bist lustig, ich mag Dich!
Zum Abschied gab es noch einen schönen, roten Herz-Luftballon, den wir natürlich als Andenken mit nach Hause genommen haben. Wer mehr über Klarabella und Co. erfahren möchte, kann gerne mal auf www.clownskontakt.de vorbeisurfen!
Ich könnte immer noch kichern!
Und auch die schöne Knabberpostkarte von Ursula wollen wir natürlich nicht unterschlagen. Das Kärtchen war schon vor unserem unfreiwilligen Klinik-Intermezzo in unserem Briefkasten gelandet, aber da es dem Beeren-Kind zu dem Zeitpunkt schon nicht so super ging, konnte es sie leider nicht gebührend würdigen. Das hat sie jetzt aber mit neuem Knabber-Elan breit grinsend nachgeholt:
So, jetzt kann ich mich auch wieder über Post freuen!

Montag, 30. Januar 2017

Beerchen gibt Vollgas

Seit Sonntag ist die Dame im Prinzip wieder ganz die Alte! Sie hat Lachanfälle, turnt fröhlich über unsere Kuschellandschaft und entledigt sich so nach und nach mehr oder weniger freiwillig der an ihr befestigten Kabel und Schläuche. Lediglich ein Spürchen Sauerstoff gönnt sie sich zur Zeit noch, weswegen wir auch noch eine Nacht zur Beobachtung bleiben sollen (ansonsten hätten wir bei dem exzellenten Allgemeinzustand wohl heute schon die Biege machen können).
Geht mir nicht gaaaanz schlecht ;-)
Dass die junge Dame mittlerweile wieder Vollgas gibt, sieht man sehr schön in dem folgenden Video, das der Papa gestern aufgenommen hat. Wenn jemand sich zutraut, diesen Geschwindigkeitsrekord im Rädchen drehen einzustellen, möge er sich gerne bei uns melden ;-)

Samstag, 28. Januar 2017

Energielevel steigend

Dem Beeren-Kind geht es mittlerweile schon wieder wesentlich besser. Die Ärzte sind schon wieder sehr zufrieden mit ihrer Atmung, sie braucht nur noch eine ganz geringe Menge Sauerstoff und es ist quasi keine Anstrengung mehr dabei zu merken. Klar muss sie immer noch jede Menge Schleim abhusten, aber das braucht ja immer so seine Zeit.
Außerdem befindet sich die Dame zwar noch einen Großteil der Zeit im Gronauschen Gesundheitsschlaf (was nach den anstrengende letzten Tagen aber auch kein Wunder ist), aber die wachen Phasen werden schon wieder länger und häufiger und in diesen Momenten erkennen wir doch schon unser gutes, altes Energiebündel wieder.  So wird schonmal vorwitzig in die Gegend geguckt, gelegentlich mal gegrinst oder auch eine Entdeckungsreise in unserer schönen Kuschellandschaft unternommen:
Hey, da bin ich wieder!
Mal gucken, was der Papa so macht...
Selbstverständlich werden auch die mitgebrachten Spielzeuge und alle möglichen an ihr herumhängenden Strippen und Kabel beknabbert und befingert, aber da gibt es zur Zeit leider erschwerte Bedingungen. Am Mittwoch haben die Ärzte nämlich das Kunststück vollbracht, ihr am linken Händchen einen Venenzugang zu legen, der sich (toi, toi, toi) bis heute gehalten hat! Diese Stelle war nach Aussage des Doktors (der mit den Venenverhältnissen der jungen Dame übrigens quasi von Geburt an vertraut ist und schon immer kalte Schweißausbrüche bekommt, wenn unser Töchterchen mal wieder auf der Bildfläche erscheint) die einzig auffindbare und auch hier war es wirklich nicht einfach, das Blutgefäß anzuzapfen. Um die bestmögliche Haltbarkeit zu gewährleisten, wurde das Ganze gut verpackt und das Beeren-Pfötchen mal wieder mit einem schicken Handschuh versehen, diesmal allerdings mit Loch für den Daumen, damit sie wenigstens noch etwas greifen kann, was sie in den wachen Momenten natürlich auch exzessiv tut:
Sehr zweckmäßige Hand-Bekleidung.
Dabei zeigt sie mal wieder ein erstaunliches Geschick und eine Kraft, was es umso erstaunlicher macht, dass sich der Venenzugang noch nicht in die ewigen Jagdgründe verabschiedet hat:
Kraftvolles "Hanteltraining" mit Handschuh...
...kein Problem für Profis wie mich!
Und auch die schöne Knabberpostkarte mit Genesunngswünschen von Monika wurde in filigraner Fingerfertigkeit gegriffen und genüsslich bekaut:
Und für leckere Genesungsknabberpost...
...beweise ich auch gerne Fingerspitzengefühl!

Donnerstag, 26. Januar 2017

Viele alte Bekannte

Leider melde ich mich an dieser Stelle, anders als angekündigt, erstmal wieder selbst zu Wort und zwar mit nicht so schönen Neuigkeiten. Die Mausbeere ist nämlich seit Mittwoch nach über zweijähriger Abstinenz mal wieder in der guten, alten Kinderklinik Herford zu Gast. Das Beerchen hatte seit dem Wochenende schon mit einer Erkältung zu tun, die schon mit etwas Fieber und Husten einherging. Am Dienstag waren wir noch vorsichtshalber beim Kinderarzt, der außer den normalen Erkältungssymptomen nichts Besonderes festgestellt hatte. Am Mittwoch ging es dem Beeren-Kind dann quasi von einem Moment auf den anderen richtig mies. Die Atmung war unglaublich gequält, so dass wir in Windeseile noch kurz vor der Schließung am Mittag wieder beim Kinderarzt aufgeschlagen sind. Der hat dann auch nicht lange gefackelt und uns gleich mit Verdacht auf Lungenentzündung in die Klinik weitergeschickt. Dabei können wir von Glück sagen, dass man uns dort aufgenommen hat, denn aufgrund einer heftigen Infektwelle mussten in den vergangenen Tagen schon Patienten in andere Kliniken verwiesen werden.
Nachdem die Mausbeere erstmal gleich nach der Ankunft mit Medikamenten zu Unterstützung der Atmung versorgt wurde, ging es ihr recht schnell etwas besser. Sie hat sich wohl einen der zur Zeit umgehenden Virusinfekte eingefangen, die oft sehr heftig ausfallen. Heute geht es dem Beeren-Kind von der Atmung her schon wieder wesentlich besser, allerdings ist sie noch unglaublich platt, so dass sie den ganzen Tag verpennt hat. Ein paar Tage werden wir also auf jeden Fall hier bleiben, worüber einige Mitarbeiter des Hauses gar nicht so ganz böse zu sein scheinen ;-) Aber wir haben es auch ganz gemütlich, denn das Beerchen hat nun auch hier ein Große-Mädchen-Jugendbett bekommen, das zusammen mit meinem Elternbett eine prima Kuschellandschaft ergibt:
So, das wäre erstmal der neueste Stand der Dinge. Natürlich halten wir die Beeren-Fans weiterhin auf dem Laufenden!