Mittwoch, 24. August 2016

MAMA!!!

Die Mausbeere hat in den letzten Tagen regelrechtes Quasselwasser getrunken und produziert in schöner Regelmäßigkeit nach richtigen Wörtern klingende Töne. Wie schon bei der letzten Quatschphase vor einigen Monaten kommt immer wieder das Wort "Mama" über ihre Lippen, allerdings jetzt wesentlich öfter als je zuvor! Was sie uns nun wirklich damit sagen will, wissen wir natürlich nicht, aber trotzdem schmilzt das Mutterherz jedesmal dahin. Außerdem ist uns nun endlich der Videobeweis gelungen, der hoffentlich alle Zweifler endgültig überzeugen wird :-)

Sonntag, 21. August 2016

Für Tinguely nach デュッセルドルフ

Diese elenden Vordrängler immer! Dafür werde ich jetzt doch endlich einmal über den kleinen Familienausflug berichten, den wir vor ca. einer Woche gemacht haben.

Die ganze Planung begann im Prinzip auf einen Zeitungsartikel hin, den uns Oma Rita irgendwann einmal mitgebracht hatte. Darin wurde über eine Ausstellung in Düsseldorf berichtet, in der ganz verrückte Bewegungsapperaturen und Maschinen stehen, von denen eine riesige sogar begehbar ist. Von dem Künstler Jean Tinguely (gesprochen wie die Worte "Teint/geh/lieh") hatten wir vorher zwar noch nie etwas gehört, aber die Ausstellung hörte sich sehr spannend an. Und Düsseldorf stand ohnehin noch auf unserer Liste, weil ich unbedingt noch ein paar spezielle Buchläden aufsuchen wollte.

Da traf es sich perfekt, dass vor zwei Wochen unsere Freunde aus Uni-Zeiten, Inga und Christian, samt doppeltem Nachwuchs, auf der Durchreise in den Campingurlaub spontan bei uns vorbeigeguckt hatten und uns dabei angeboten hatten ihre verwaiste Wohnung für unseren Trip zu nutzen. Da wir noch nie fremde Wohnungen okkupiert hatten ohne dass die Bewohner anwesend waren, hatten wir zunächst leicht mit dieser Idee gefremdelt, uns dann aber doch dafür entschieden. Nach dem üblichen Packmarathon (die Beere ist zur Zeit dermaßen gut aufgelegt und in einem so guten und stabilen Gesundheitszustand, dass wir sogar guten Gewissens auf die obligatorische Sauerstoffversorgung vor Ort verzichtet haben, lediglich der gefüllte mobile Tank war dabei), konnten wir dann alle zusammen ohne Probleme und Staus nach Düsseldorf fahren. Erwartet wurden wir dann vor der daheimgebliebenen Katze des Hauses, die erst einmal neugierig die unbekannten Neuankömmlinge begutachtet hat:
Hallo Gizmo!
Am Abend haben wir dann zuerst die japanischen Buchläden, für die Düsseldorf durch die große japanische Gemeinschaft bekannt ist, unsicher gemacht und viele, viele Yen ausgegeben. Wer es sich bis hierhin noch nicht selbst gedacht hat: デュッセルドルフ aus dem Titel ist natürlich japanisch (geschrieben in den Zeichen für fremde Wörter) und liest sich in etwa "dyusserudorufu".
Nach den Buchläden ging es in ein schönes japanisches Restaurant, in dem das Beerchen dann doch kein Sushi verputzt hat, obwohl sie sich doch schon einmal meine Stäbchen gemopst hatte.
Hier dirigiere ich!
Am Freitag sind wir dann mit der Straßenbahn zum Museum Kunstpalast gefahren wo die Tinguely-Ausstellung stattfand.
Der kennerhafte Blick verrät…
…dass hier eine interessante Ausstellung stattfindet.
In der Ausstellung selbst waren dann Fotos für private Zwecke erlaubt, allerdings dürfen diese dann explizit nicht im Netz veröffentlicht werden. Daher sind an dieser Stelle wenigstens zwei offizielle Videos eingebunden, damit sich Beerenfans einen kleinen Eindruck verschaffen können, was sie verpasst haben. Das erste Video ist der offizielle Ausstellungstrailer, der zweite zeigt den Aufbau der imposanten und begehbaren Super-Méta-Maxi-Maxi-Utopia:
Das Beerchen hat sogar einmal auf meinen starken Armen den Marsch über die große Maschine angetreten und hat dabei sogar erlebt wie sie sich in Gang setzte. Wie gesagt, leider können davon die Bilder hier nicht gezeigt werden, aber es war oben schon ziemlich spannend als alles in Bewegung geriet.
Bei dem folgenden Bild umgehen wir diese Urheber-Beschränkung einmal mit einem technischen Trick, denn das süße Foto das die Laune der Beere in der Dauerausstellung des Museum zeigt, können wir treuen Beerenbloglesern einfach nicht vorenthalten:
Ein echter (inkognito) Kandinsky. Das gefällt unserer Kunstkennerin!
Nach dem Besuch aller Ausstellungen (die übrigens problemlos mit dem Kinderwagen über einen separaten Rollstuhlfahrereingang und Aufzügen zugänglich waren), haben wir noch im Museumscafé eine Kleinigkeit gegessen, dabei hat die Beere sogar von einem netten und aufmerksamen Café-Angestellten einen Becher warme aufgeschäumte Milch bekommen. Vielen Dank dafür!
Milchschaum kann nicht nur…
…lecker geschlürft, …
…sondern auch schön begrabbelt werden.
Danach hieß es einfach nur noch mit möglichst wenig Aufwand ein paar interessante Plätzchen abzuklappern, bevor das Abendessen (natürlich wieder Japanisch) auf dem Plan stand.
Papa und Beerchen posieren am Rhein…
…und auf der Kö.
Das Frühstück haben wir übrigens nicht bei unseren Freunden zu Hause eingenommen, sondern sind stets in fußläufiger Distanz zum Auszeit Hotel gegangen, das nach Empfehlung unserer Freunde ein ganz tolles Frühstücksbuffet haben sollte. Und sie haben nicht untertrieben. Geschätzte 50 Sorten Cornflakes, ein ganzes Regal mit diversesten Sorten Marmelade und Honig, und ganze sechs(!) verschiedene Sorten Erdnussbutter. Außerdem war auch das Frühstück an beiden Tagen leicht variabel, eine echte Empfehlung nun auch von uns.
Häh? Was hast Du denn da?
Zum schießen, Dein Frühstück!
Bei Frühstück hatten wir dann auch noch eine sehr tolle Begegnung mit einer sehr netten Dame die im Hotel wohnte, und mit der wir uns am ersten Tag schon kurz unterhalten hatten. Am zweiten Morgen fragte sie dann ganz lieb, ob sie denn mein nerdiges "I'm Thinking – Please Wait…" T-Shirt fotografieren dürfe, von dem sie ganz fasziniert war. Wie sich dann im Gespräch herausstellte, arbeitet sie auch im weiteren medizinischen Umfeld (sie wusste gleich was Magensonden und PEGs sind) und wohnt sogar nicht ewig weit von uns entfernt. Wir hoffen doch sehr, dass man sich mal wieder begegnet.
Das Beerchen hat von ihr sogar ein kleines Geschenk bekommen, einen Quietschefrosch den wiederum die Hotelgäste als Geschenk erhalten. Ebenso ganz vielen Dank, liebe Maike!
Lecker, so ein Frühstückstisch!
Quak, quak!
Hier noch einmal die Beute unseres spannenden Ausflugs nach Düsseldorf. Wer genau hinsieht, wird zwei ganz bekannte Bücher in einer ungewöhnlichen Variante entdecken:
Reiche Beute!
Außerdem kam am Freitag aus München von Jenny noch ein zweites Mal Urlaubspost, die wie für das Beeren-Kind gemacht ist, da sie zwei absolute Leidenschaften der jungen Dame vereint: Knabberpost in Gefäß-Form - na denn, auf Dein Wohl!
Eine Knabberpostkarte in Glasform, was will man mehr - Prost!

Donnerstag, 18. August 2016

Das gute, alte Schaukelpferd

Sorry Beeren-Papa, Deine Urlaubsberichterstattung muss aus aktuellem Anlass noch einmal eine Runde in der Warteschleife drehen, aber ein paar absolut Entzückende Aufnahmen vom heutigen Vormittag haben gerade absolute Priorität ;-)
Beim Bummel durch eines unserer Stamm-Frühstücks-Möbelhäuser fiel mein Blick heute Morgen auf ein Objekt, das sofort Kindheitserinnerungen in mir geweckt hat: ein Holz-Schaukelpferd mit Kindersitz! Also habe ich sofort das Fräulein Tochter geschnappt und reingesetzt und - siehe da - es passte wie angegossen :-)
Häh? Was hat Mama sich da denn wieder gedacht?
Jetzt aber los, Kumpel!
Schade nur, dass das alte Pferdchen damals nicht aufbewahrt, sondern an andere kleine Reiter weitergegeben wurde, und so nicht mehr an die Mausbeere "vererbt" werden kann. Aber ein Foto von damals existiert wenigstens noch:
Wie die Mutter...
...so die Tochter.
Da es absolut faszinierend war, die junge Dame in dem Schaukelpferdchen zu beobachten, habe ich mal ein kleines Video gemacht. Besonders toll finde ich, welche Fortschritte sie in puncto Sitzen gemacht hat. Wenn sie mal zur Seite kippt, schafft sie es immer wieder sich aufzurichten und manchmal scheinen diese Bewegungen sogar Absicht zu sein. Außerdem wurde das Reittier erstmal ganz genau inspiziert, sowie die Bewegungsmöglichkeiten ausgetestet, also Film ab!


Außerdem kam heute eine Postkarte aus München von Jenny, die eigentlich wieder an die ganze Familie adressiert war, aber gleich von der Mausbeere okkupiert wurde - kein wunder bei dieser schicken, schillernden Oberfläche!
Wow, das schmeckt glamourös!

Dienstag, 16. August 2016

Angeleint

In den letzten Tagen waren wir richtig viel auf Achse und eigentlich sollte an dieser Stelle der Urlaubsbericht vom Papa über einen mehrtägigen Ausflug stehen. Da er es aber zeitlich noch nicht geschafft hat, überbrücke ich mal mit einem - wie ich finde - ebenfalls recht interessanten Thema.

Seit gut einer Woche hat die Mausbeere ein neues Hobby, nämlich sich ihr linkes Hörgerät aus dem Ohr zu pulen. Dabei wirkt es in keinster Weise so, als wenn das Gerät sie stört - nein, sie findet es vielmehr interessant, daran herumzufummeln und - schwups - ist die Hörhilfe aus dem Öhrchen verschwunden. Aus Angst, das teure Gerät zu verlieren, haben wir es unterwegs schon gar nicht mehr eingesetzt, was aber auch nicht die Lösung sein konnte. Also traf es sich gut, dass wir gestern einen Termin bei der Hörgeräteakustikerin in Hannover hatten. Die gute Frau hat ja jede Menge Erfahrung mit den kleinen Hörgeräteträgern und versicherte uns, dass eigentlich jedes Kind irgendwann mal diese Phase durchläuft (und sie irgendwann auch wieder vorübergeht). Einen Trick gegen das Befummeln hatte sie zwar nicht, dafür hat sie uns aber ein tolles Utensil mitgegeben, wenigstens dem Verlust der Hörgeräte vorzubeugen. Dabei handelt es sich um eine Schnur, die an den Hörgeräten und dann per Clip an der Kleidung befestigt werden kann. Momentan befürchten wir zwar, dass die lustige Schnur nur noch mehr zum Fummeln einlädt, aber einen Versuch ist es auf jeden Fall wert - und gerade auch im Hinblick auf den baldigen Kindergartenbesuch ist eine gewisse Sicherungsmaßnahme sicherlich sinnvoll.
Eine "Hörgeräte-Leine"...
...mit Befestigungsclip.
Die Konstruktion am Kind verbaut.
Der erste Anwendungsfall ist heute dann schon eingetreten, denn beim Spaziergang hat sich die junge Dame mal wieder klammheimlich unter ihrem Ferrari-Verdeck ihres linken Hörgerätes entledigt:
Und raus mit dem Hörgerät!
Heute Morgen kam die Mausbeere übrigens fast schon in Stress, denn es landeten plötzlich fünf (!!!!!) Knabberpostkarten auf einmal im Briefkasten! Nachdem der Knabberkartenstrom in letzer Zeit recht spärlich plätscherte, war die junge Dame allerdings regelrecht ausgehungert und hat sich gierig über ihre Post hergemacht:
Es gibt viel zu tun, fangt schonmal an!
Eine ganz besondere Karte mit 3D-Panorama kam von der schönen Insel Sylt und wurde von ihrem Freund Tim verschickt. Diese Karte schien - vermutlich nicht zuletzt aufgrund des Absenders - besonders süß zu schmecken, denn das Beeren-Kind wolle gar nicht davon lassen:
Hmmm, kann man aufklappen...
...aber zum knabbern machen wir's mal lieber platt.
Von Familie Nieländer kam eine Knabberpostkarte aus Lignano und es handelt sich dabei um eine besonders interessantes Stück mit "Innenleben" in Form einer eingearbeiteten Dose mit Sand und einer kleinen Muschel:
Ein Eckchen zum knabbern...
...und eins zum Anschauen.
Von der Insel Norderney kamen gleich zwei Karten auf einmal. Großtante Bettina weilt dort nämlich zur Kur und wurde dort von Oma Rita (also ihrer Schwester) besucht - eine Garantie für Knabberpost:
Postkarten von Norderney-Besuchern...
...und Norderney-Besucher-Besuchern.
Last but not least kam noch eine Kärtchen von lieben Freunden, die einen Wohnmobil-Urlaub an der Mecklenburgischen Seenplatte verbracht haben. Diese Postkarte war eigentlich an die ganze Familie gerichtet und keine explizite Knabberkarte, aber da die Mausbeere in unserer Familie die größte Erfahrung mit Postkarten hat und gerade so schön im Schwung war, hat sie diese gleich mit "bearbeitet".
 Bemüht Euch nicht, ich kümmer mich schon um die Post!
Die Absender dieser Karte stehen übrigens in direktem Zusammenhang mit unserem oben schon erwähnten mehrtägigen Ausflug - darüber aber in Kürze mehr!

Mittwoch, 10. August 2016

Essen schmeckt schön

Seit dem Verschluss der Gaumenspalte hatte die Mausbeere ja bereits sehr erfreuliche Fortschritte bei der Nahrungsaufnahme mit dem Mund gezeigt. Die letzte Erkältung hatte unser regelmäßiges Ess-Training dann leider etwas unterbrochen, da so ein kratziger Hals und Schleim im Rachen ja nicht gerade dem Genuss von Nahrung zuträglich war und die junge Dame somit auch wenig Interesse daran gezeigt hatte. Nachdem sie wieder vollständig genesen war, hatte unser Töchterchen uns in den letzten Wochen allerdings wieder maßlos überrascht und ein ums andere Mal Bauklötze staunen lassen!
Bislang mussten die Breie eigentlich immer sehr glatt und stückchenfrei sein, damit die Mausbeere sie schlucken konnte. Bereits kleinste Nahrungsbröckchen haben sonst schnell einen Würgereiz ausgelöst, was natürlich den Spaß am Essen erheblich trübt. Vor ein paar Wochen habe ich dem Beerchen einfach mal von ihrem Frühstücksbrei, der schon sehr bröselig und mit Blaubeerschalen und Kiwikernen "verseucht" war, angeboten und - siehe da - das Beerchen hat etliche Löffel problemlos verputzt, ohne dass ihr die "Kleinteile" etwas ausgemacht haben!
Bröseliger Brei mit Blaubeerschale und Kiwikernen...
...absolut kein Problem!
Also gab es in Folge dessen immer wieder Breie mit mehr "Struktur" (unter anderem verschwanden mehrere Happen pürierten Fischs mit Fenchel mit sehr faseriger Konsistenz im Kind - ein Kunststück, das dem Papa bei dieser Nahrungsmittelkombination definitv nicht gelungen wäre ;-) ). Vermutlich hat die Gaumenspalte den ganzen Rachenbereich doch sehr empfindlich gemacht, was sich jetzt durch den Spaltverschluss eigentlich in relativ kurzer Zeit deutlich gebessert hat.
Einzig die Menge, die die Mausbeere pro Mahlzeit schafft, ist immer noch sehr gering, aber Übung macht ja bekanntlich den Meister und dass die Dame immer mehr unterschiedliche Gerichte akzeptiert ist ein riesiger Schritt in die richtige Richtung!

Sonntag, 7. August 2016

Roter Hering

Da am Wochenende bis auf einen sehr netten Spieleabend bei unseren Freunden nichts nennenswertes passiert ist, hier nur ein kurzer, lustiger, dafür aber auch um so verstörender Bildbeitrag:
Vater und Tochter und ein seltsames Artefakt
Und wer jetzt glaubt, dass hier wirklich alle komplett verrückt geworden sind, dem sei gesagt: Nein, das war wohl schon vorher so! In diesem Post hat alles einen Sinn, nur erschließt sich dieser vermutlich nur Eingeweihten, und ich habe zu wenig Z.E.I.T die Geschichten dahinter zu erklären.

Mittwoch, 3. August 2016

Blutsauger für große Tapferkeit

Unglaublich, seit unserem letzten Besuch im Nierenzentrum der MHH war schon ein ganzes Jahr vergangen, als wir am Dienstag dort mal wieder zur Untersuchung aufgeschlagen sind! Den Termin hatten wir also schon sehr weit im Voraus, und so hatten wir keinen Einfluss darauf, dass der Tag etwas suboptimal gelaufen ist - hätten wir aber bestimmt auch bei kurzfristigerer Planung nicht gehabt.
Schon die Hinfahrt war mit einigen Staus und unfreiwilligen Umwegen ein kleines Abenteuer und auch im Nierenzentrum selber war irgendwie der Bär los. Dabei war es gar nicht mal besonders voll, aber die anwesenden Patienten hatten wohl alle etwas schwierigere Baustellen und zusammen mit der Urlaubszeit in der Ärzteschaft kam es zu ziemlich langen Wartezeiten.
Aber das waren eigentlich nur Nebensächlichkeiten, denn die Untersuchungsergebnisse aus Urin, Blutgasanalyse, Ultraschall (unter erschwerten Bedingungen durchgeführt, weil das Beerchen nach der langen Warterei absolut nicht mehr still liegen bleiben wollte) und ärztlicher Untersuchung waren soweit sehr zufriedenstellend und das war ja die Hauptsache! Jetzt heißt es noch die Laboruntersuchung des Blutes abzuwarten und wenn dort auch keine Auffälligkeiten zu verzeichnen sind, werden wir erst in einem Jahr wieder zur Kontrolle erwartet.
Nach so einem langen Vormittag war natürlich erstmal eine Stärkung angesagt und das Beerchen hat sich in der Mensa genüsslich an Mamas Schokopudding mit Vanillesoße gütlich getan, bevor sie dann die Beißerchen in einen der heiß begehrten Getränkebecher geschlagen hat:
Schokolade macht glücklich!
Papp-Becher aber auch :-)
Der kleine Geselle, der auf dem Becher-Foto am Reißverschluss des Beeren-Jäckchens baumelt ist übrigens die Belohnung für große Tapferkeit bei der Blutentnahme. Leider musste ich die lustige Fledermaus aufgrund des Trubels im Nierenzentrum am Ende noch einfordern (der Arzt hatte das in der Hektik schlicht vergessen, aber ich hatte die kleinen Fledermäuse schon bei den anderen Kindern gesehen), aber da sich das Beerchen beim abzapfen ihrer wertvollen Körperflüssigkeit diesmal wirklich extrem brav verhalten hat, stand ihr diese Belohnung definitiv zu:
Ein kleiner Blutsauger als Belohnung vom Blutsauger.
Am Montag erreichte die Mausbeere übrigens nach längerer Pause mal wieder eine Knabberpostkarte von Monika. Die Knabberpost-Flaute war aber nicht beabsichtigt, denn offensichtlich ist der Dame eine Schildkrötenkarte aus Ischia bislang nicht zugestellt worden. Naja, hoffen wir mal, dass sich die Post einfach etwas mehr Zeit gelassen hat, denn die Mausbeere hätte mit Sicherheit Freude an einer Karte mit italienischem Geschmack :-)
WAS? Es ist eine Knabberpostkarte verschollen?
Dann schnell angeknabbert, damit Du nicht auch noch verschwindest...