Montag, 25. November 2013

Vorweihnachtliche Anprobe

Zur Zeit transportieren wir die Mausbeere im Auto ja immer noch in ihrer Babyschale. Die wird einfach in eine Haltevorrichtung im Auto geklackt und man kann die Beere in der Schale (mit zwei Personen mehr oder weniger) bequem überall mit hinnehmen - das Kind hat immer einen bequemen Sitz.
So langsam wird die Schale zu klein für die Beere oder die Beere zu groß für die Schale, also wird demnächst ein größerer Autokindersitz fällig. Ein solcher hat aber den Nachteil, dass er fest im Auto installiert wird und der Transport von Mausi samt Sitz nicht mehr möglich ist. Da man nicht immer die große und sperrige Karre für Kurztermine zusammenbauen möchte, muss eine andere Alternative her. Zu Weihnachten soll sie jetzt unter anderem einen Buggy bekommen, den man leicht zusammen- und auseinanderklappen kann und der zudem nicht viel Platz im Auto wegnimmt. Da wir nicht wussten, ob das was für die Beere ist, durfte sie heute (unter hochheiligem Versprechen, sofort alles wieder zu vergessen) einmal in so einem Teil probesitzen - und sie saß, als wenn das Ding eigens für sie hergestellt wurde!
Und wieder einmal mehr ist Mama erstaunt, was für ein großes Mädchen sie schon hat:

Mein Name ist Mausbeere - ich weiß von nichts...

2 Kommentare:

  1. Hallo, mein kleiner (grosser) Engel! Im Leben wiederholt sich doch alles immer wieder mal. So auch jetzt, denn in so einem Klapp-Buggy hat bereits vor vielen, vielen Jahren auch Dein Papa dringesessen und auch er hat sich hierdrin pudelwohl gefühlt. In 2 Tagen kommt auch Deine Oma wieder aus der Reha. Opa war jetzt knapp 5 Wochen allein und jetzt freut er sich, dass diese Situation bald vorbei ist. Liebe Grüsse und einen dicken Knutscher von Opa

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  2. Annikas Oma Rita steht mit der Kommentarfunktion noch etwa auf Kriegsfuß, also hat sie der Beere eine kleine Anekdote zum Thema Papa und Buggy per Mail geschickt. Den fleißigen Blog-Lesern, aber insbesondere Opa Rainer möchten wir diese aber keineswegs vorenthalten, also erlaube ich mir mal hier zu zitieren:

    " Dein Papa war ein richtiges Faultier und er hat sich bis zu seinem 4. Lebensjahr sehr gerne im Buggy rum kutschieren lassen, vorzugsweise von Opa Gustav. Der hat morgens immer ganz unruhig gewartet, dass Dein Papa wach wurde und er endlich los marschieren konnte. Das Gespann: Opa Gustav und Klein-Oliver waren in Elverdissen und über dessen Grenzen hinaus, bekannt wie ein "Bunter Hund!" Opa Gustav steuerte dann die Tankstelle in Elverdissen an, um sich etwas Alkoholisches zu genehmigen und Dein Papa wurde mit Schokolade bestochen.
    Ja, so war das damals. Kannst Du ruhig Opa Rainer widersagen, falls er das nicht mehr so genau weiß. Oma Martha war manchmal ganz schön stinkich über Opa und Enkel, obwohl der Enkel ja weniger dafür konnte, der wurde ja ungefragt irgendwohin gefahren und die beiden wurden sogar in Lockhausen-Kusenbaum gesichtet."


    Im Übrigen habe auch ich selber viele Stunden meines Lebens in so einem Buggy verbracht getreu dem Motto "Laufen kann muss man später noch genug."

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